Wenn die Tanz-Connection das Herz zerreißt – und wie du bei dir bleibst
Immer wieder diskutieren wir im Dancing Queens Team ganz spezielle Connections. Es passiert vielen von uns, vor allem in der Bachata-, Kizomba- oder Zouk-Szene: Du tanzt mit jemandem, und plötzlich ist da diese unglaubliche Connection. Drei Minuten fühlen sich an wie drei Stunden oder werden zu deutlich mehr als 1 bis 3 Liedern, die Welt verschwindet, nur ihr beide bleibt. Kreativität entsteht, mir war gar nicht bewusst, dass ich so tanzen kann. Inspiration pur und das Herz öffnet sich. Diese intensive Verbindung macht süchtig, denn oft passiert sie nicht. Mein einziger Gedanke: Zeit, bitte bleibt still stehen. Lass mich nicht los, wenn das Lied beendet ist und tanze noch eins. Ungern gebe ich zu: Viel zu häufig habe ich im Kopf schon begonnen, die andere Person zu idealisieren, mir vorzustellen, was wäre, wenn es ja noch weiter ginge: «Das ist die Liebe, die ich gesucht habe».
Genau so schnell, wie das Gefühl kam, ist es wieder weg: Er oder Sie drückt mich, bedankt sich und auf zur nächsten. Oder er verabschiedet sich mit den Sätzen «Ich muss unbedingt was trinken» oder «Ich muss rauchen».
So verschwindet er/sie aus deinem Blickfeld. Für dich oder zumindest für mich fühlt es sich an, als würde dir das Herz herausgerissen. Komische Eifersuchtsgefühle kommen auf, wenn diese Person mit einer/einem anderen die gleiche Connection erlebt oder es zumindest so aussieht – ich erwische mich, wie ich beobachte, wo diese Person tanzt. Innerlich sage ich mir: Geht es eigentlich noch? Zurück in die Realität – öfters habe ich mich gefragt: Warum passiert sowas?
Ich möchte dir zeigen: Du bist nicht die Einzige, der das passiert. Und vor allem: Du kannst lernen, die Magie zu genießen, ohne dich in den Abgründen danach zu verlieren.
